Feldberg reloaded.

Heute habe ich es also nochmal gewagt, diesmal ganz alleine – nur ich und der Wald 😀

Ich war irgendwie etwas nervös, weil ich nicht genau wusste was mich da noch erwarten würden und ob ich es überhaupt ganz hoch schaffen würde. Vorsorglich habe ich nach jeder anstrengenden Steigung kurz halt gemacht, um Kräfte zu sparen. Der Berg am Fuchstanz ging schon leichter und ich muss sagen, dass ich immer besser mit meinem MTB zurechtkomme. Vielleicht war das gar nicht mal so schlecht einfach mal auf eigene Faust loszufahren, ich denke das werde ich noch öfter machen.

Diesmal waren sehr viele Leute unterwegs: andere auf MTBs, Spaziergänger, Nordic Walker (ich habe nur darauf gewartet wann mir so ein Stock in den Speichen hängt) und auch Läufer. Auf letztere war ich dann doch ein bisschen neidisch, aber ich hatte ja auch mein Auskommen.

Da der Wald ganz gut ausgeschildert ist, habe ich auch den direkten Weg zum großen Feldberg leicht gefunden. Auf den letzten 1-2 Kilometern näherte ich mich einer Gruppe MTB-Fahrern und merkte dass ich anscheinend schneller war. Auf gleicher Höhe hörte ich den ersten nach vorne rufen: „Oh man das kratzt jetzt aber am Ego oder? Das kratzt am Ego!“
Ich musste dann doch kurz mal lachen und meinte zu dem Betroffenen: „Auf auf“ Und bekam ein: „Du bist lustig, du wiegst ja auch nichts“, zu hören. Das könne man ändern, warf ich ein. Nein das wäre ein schwieriges Unterfangen, was einmal drauf sei ginge nie wieder runter. Und das von einem Mann 😀

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die letzten Meter schieben musste. Der Schotter war so grob und es war so steil, dass mir einfach die Füße von den Pedalen rutschten und schon stand ich, hochkommen war unmöglich. Machte aber nichts, ich war ja schon da. Oben angekommen, legte ich mein MTB ins Gras und setzte mich dazu, machte ein paar Bilder und war ein kleines bisschen stolz auf mich. Saß dann 40min in der Sonne und guckte mir die zurückgelegte Strecke auf runtastic an: 1 Stunde und 17min inklusive insgesamt 10min Pause – 850 Höhenmeter etwa. Das ist okay, aber da geht noch was 😉

Als mir dann langsam wieder kalt wurde machte ich mich auf zur Abfahrt, vor der ich schon ein wenig Schiss hatte. Den besagten Schotter lief ich noch herunter und stieg dann auf. Ich ließ es erst langsam angehen und fasste aber mit der Zeit mehr Mut und konnte es zwischenzeitlich sogar mal laufen lassen. Irgendwie war die Sache heute mit den Bremsen besser und die Tatsache natürlich, dass ich mal in den allerletzten Gang schaltete und somit auch bergab noch treten konnte – so ein gewisser Widerstand gibt da schon Sicherheit.

Und jetzt kommen noch ein paar Bilder vom heutigen Tag und dann ists gut 😉
Guckt ihr hier:

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Start

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Großer Feldberg

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Rückweg

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— Jamie

 

 

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