Frei

Endlich Urlaub. Ich bin so perplex, dass es nun doch endlich mal soweit ist, dass ich zur Feier des Tages 10 einhalb Stunden geschlafen habe. Das war absolut nötig, ich war einfach nur noch fertig, habe funktioniert und jeden Tag abgespult, möglichst so wie ich einen jeden geplant hatte. Der Schlaf wurde schlechter und der Stress wurde mehr. Jetzt ist erst mal Schluss damit 😀

Die Tage nach Mittwoch der letzten Woche gingen in sportlicher Hinsicht weiter mit dem Fitnessstudio und Laufen. 7km in 32min, am nächsten Tag 6km in 28min. Leider meldete sich mein rechter Knöchel wieder. Meist verschwindet der Schmerz nach einem Kilometer wieder, aber diesmal meldete er sich alle zwei Kilometer. Typischer Überlastungsschmerz, kenne ich schon. Geht auch irgendwann wieder weg und wird auch besser, wenn ich mal nicht laufe. Ob das bis zum Silvesterlauf am 28.12. was wird, weiß ich nicht. Muss mich halt jetzt bis dahin beherrschen nichts Dummes zu tun.

Am Samstag war ich biken, mit einem ehemaligen Schulkollegen, den ich das letzte mal vor ca. 9 Jahren gesehen hatte: im Unterricht. Wie es der Zufall wollte sind wir uns mal abends in der Stadt begegnet und haben etwas geplaudert und später via Facebook festgestellt, dass wir beide in sportlicher Hinsicht was gemeinsam haben. Er kam zum Triathlon und fährt auch MTB, war noch nie auf dem Feldberg. Also machten wir das fest und fuhren dieses Wochenende zusammen rauf. War echt witzig irgendwie. Tempo war ok, aber am letzten Berg ließ ich ihn dann etwas hinter mir – und ich hatte schon Angst es würde anders herum sein 😀

Leider begleitete uns permanent Wind, feuchte Luft, Nebel und feiner Regen. In der Mitte wurde dieser zu leichtem Hagel und ganz oben wurde dieser zu körnigem Schnee der einem ins Gesicht schlug. Wir blieben nur kurz stehen, damit ich meinen Sattel runter und den Helm anziehen konnte. Es war einfach nur unangenehm. Wieder im Wald war es erträglicher und ich war sogar zeitlich wieder an alten Rekorden angelangt, ohne Angst und nahezu ohne Wegrutschen, sodass wir 20 Minuten eher zu Hause waren als ich sonst. Ich dachte schon ich wäre ein Schlammmonster, aber meine Begleitung hatte es noch etwas härter getroffen. Auf einem weißen MTB sieht man halt alles, aber auch er hatte den Schlamm bis im Gesicht und am Oberkörper. Mein Gesicht blieb verschont und ich denke das lag daran, dass ich vorne ein Schutzblech habe. Der Rest ging aber sofort in die Wäsche, dem musste ich mich noch im Treppenhaus entledigen, sonst wäre die Wohnung direkt dem Untergang geweiht 😀

Was ich heute mache weiß ich noch nicht so recht, draußen regnet es ständig, es ist dunkel und obendrauf habe ich irgendwie eine Magenverstimmung. Auf dem Plan stehen einkaufen und abends laufen. Eigentlich würde ich gern demnächst noch mit dem MTB auf den Feldberg fahren, aber mein Schweinehund und mein Magen haben noch die Macht. Würde sich jetzt spontan irgendjemand dazu bereit erklären mich zu begleiten, wäre ich wahrscheinlich schneller umgezogen als ich es mir jetzt vorstellen kann. -_-

— Jamie

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