Checkpoint

Gestern war ich eigentlich den ganzen Tag über nicht so besonders gut drauf. Einen speziellen Grund dafür gab es nicht. Zum Abend hin wurde es so richtig frostig und es kostete mich dann doch etwas Überwindung mich zu Hause nochmal umzuziehen und ins Studio zu fahren. Zumal ich mir noch nicht mal sicher war, wie ich trainieren würde. 10km mittelschnell oder 10km mit meiner neuen Freundin, der Pace von 4:37. Zumal sich mein Becken (oder was auch immer!?) schon den ganzen Tag über gemeldet hatte. Als ich dann im Auto saß fing auch noch der linke Fuß an. Was ja eigentlich gar nicht sein konnte. Mein Kopf spielte mir also einen Streich. Ganz eindeutig. Das machte mich leicht ärgerlich. Trotzdem schwingt die Angst generell wieder untergründig mit, irgendwann durch irgendwas irgendwie etwas kaputt zu machen.

Auf dem Laufband fing ich zunächst langsamer an, aber nach ein paar Metern wollte ich es wissen – das sollte zumindest in die Nähe einer neuen Bestzeit kommen. Es lief erschreckend locker, ich fühlte mich gut, hätte sogar noch schneller gekonnt. Etwas anstrengender wurde es dann erst nach 6 Kilometern, aber auch da biss ich mich durch. Den letzten lief ich mit plus/minus 4:15 und war somit genau bei 45,28 Minuten „angekommen“. Das erste Mal in meinem Leben. Damit kann man arbeiten würde ich sagen 😀

Ich habe es mir nicht genommen mal nachzurechnen – seit November war ich nahezu wieder in alter Form und bisher sind knapp 2,5 Monate vergangen in denen ich die Zeit auf 10km um 5 Minuten verbessern konnte. Die HM Zeit sogar um mehr als 10 Minuten und das alles ohne nachher das Gefühl zu haben umzufallen.

Da geht also noch was.

Heute Nacht haben mich dann leider mal wieder Halsschmerzen ereilt und ich fühle mich ziemlich matt. Vielleicht habe ich gestern doch einen Zug abbekommen und dann die Kombination mit dem Training..da reagiere ich generell einfach echt empfindlich. Ich möchte nicht schon wieder krank sein, weder auf der Arbeit noch im Training. Jetzt da alles so gut läuft. Heute setze ich mal aus, obwohl ich mich ansonsten von den Beinen her echt super fühle. Man kann nicht alles haben und ich sowieso nicht 😀

Das Beitragsbild stammt übrigens von vor kurzer Zeit von unserem Stall damals, an welchem ich sozusagen meine komplette Kindheit verbrachte. Das Pferd darauf (welches mit Bounty spielt), hört auf den Namen Saphir und wir sind exakt gleich alt und auch miteinander aufgewachsen. Zu diesem Tier habe ich noch immer eine sehr besondere und tiefe Verbindung. Damals hatte er sich in seine Box gelegt und ich setzte bzw. legte mich auf seinen Rücken – schöner als Kuh-kuscheln sage ich da nur… 🙂

— Jamie

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