Garmin Forerunner 620 vs. Laufband

Ich habe meinen neuen treuen Begleiter hier bisher einfach zu wenig gewürdigt. Im Grunde bin ich zufrieden, hatte aber bisher auch keinen Vergleich. Nach anfänglichen Synchronisierungs- und Updateproblemen lief alles wie geschmiert. Super sind die einstellbaren Intervalle, die Ermittlung der V02max, der Erholungsratgeber und Einstufungen und Bewertungen von Trittfrequenz, Bodenkontaktzeit und der vertikalen Neigung. Auch eine Wettkampfzeiten-Vorhersage gibt es, die bei mir sogar hinkommen könnte.

Super sind die individuell einstellbaren Bildschirmseiten – so hat man beim Laufen genau das im Blick was einem persönlich wichtig ist und kann durch Tipp darauf auf die zweite Seite gehen die weitere Werte liefert. Brauche ich aber eigentlich nicht. HF, Pace, Distanz, Dauer und Vibration und/oder Piep nach jedem Kilometer mit Zeit und durchschnittlicher Pace reichen mir.

Der Brustgurt hat nicht nur den HMR Sensor, sondern eben auch einen Einbau der bei GPS Ausfall oder eben dem Laufband, durch einen Beschleunigungssensor noch weiter messen kann. Es gibt zwar noch einen Laufsensor für den Schuh, dann wäre es wahrscheinlich ganz genau, aber ich bin noch am testen und überlegen ob es nicht aus so geht.

Ich habe erst kürzlich herausgefunden, dass das auf dem Laufband auch ohne Schuhsensor geht. Das einzige was etwas nervt ist, dass bei der Einstellung von Auto-Pause die Uhr bei jeder kleinsten Bewegung sofort wieder weiter zählt. Einen manuellen Pausenknopf habe ich bisher noch nicht gefunden. Weiß jemand Rat?

Das ist natürlich auch auf dem Laufband blöd oder wenn man mal kurz runter muss und das hat mir letztendlich die Intervalle etwas in der Statistik zerstört. Der zweite Test war gestern Abend: Dauerlauf mit konstanter 5er Pace. Ich hatte jedoch vergessen das GPS auszuschalten, nur weiß ich bis jetzt noch nicht, ob das letztlich gut oder schlecht ist (abgesehen von der bizarren Karte, die man erhält. Bis auf plus minus zehn Meter stimmt die Uhr mit dem Laufband überein und die Geschwindigkeit weicht in der Pace um 0:05 ab, maximal. Oder das Laufband zieht schneller als drauf steht.

Hier die Auswertung dessen für euch, in vollem Umfang:

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Am Montag habe ich 10km in 45:30 abgerissen, obwohl ich eigentlich schon nicht mehr dran geglaubt hatte 🙂
Heute habe ich ruhig gemacht und wir haben heute mal den besten Italiener des Taunus bemüht mir einen riesen Salat bis zur Tür zu bringen (bei Thomas Nudeln 2durfte ich aber auch mal probieren 😉 ). Morgen geht es dann mit Tempotraining weiter. Entweder auf der Bahn (Motivation wo bist du??) oder auf dem Band. Die Frage ist, was mache ich Freitag. Entweder nochmal Intervalle oder ein DL. Samstag auf jeden Fall der Longrun und am Sonntag habe ich eventuell die Aussicht mir ein gutes MTB von jemandem aus dem Studio zu leihen. Deshalb unbedingt Sonntag, weil ich ja Montag wieder den Grenzgang auf 10km teste. Und dann fahre ich eh alles nach unten, weil ich ja am 22. (Sonntag) den HM laufen werde.

Ich könnte ja auch Freitag blau machen 3sozusagen, aber eigentlich möchte ich nur einen Tag in der Woche, der kein Trainingstag ist.

Sixpack App. Auch so ein Thema. Nach Level 3 kam nur noch Mist der mir nichts mehr brachte. Heute habe ich das wieder in die Hand genommen, mir selbst Übungen davon zusammengestellt mit 2×38 Wdh., Planks, und Weichei-Liegestützen für 30min. Ja auch ich möchte irgendwann mehrere Klimmzüge, Liegestützen und verdammt nochmal einen richtigen Sixpack haben -_-

— Jamie

PS: Tipps, Tricks zu Trainingsplan und Sixpack-Mischmasch? Bitte kommentieren!

4 Gedanken zu “Garmin Forerunner 620 vs. Laufband

  1. Die Uhr auf dem Laufband nutzen zu können ist sicherlich toll. Also wenn es vernünftig funktioniert.
    Da ich aber eher sehr selten auf dem Laufband trainiere brauche ich die auch nicht. Und noch habe ich auch garkeine Möglichkeit in Versuchung zu kommen 🙂

    1. Meine Mitgliedschaft im Studio muss sich ja auch bezahlt machen, so jenseits der Hantelbank 😀 Und gerade jetzt im Winter finde ich das schon sehr angenehm, so alleine im Dunkeln durch Wald oder Felder mag ich dann doch nicht so, es reicht schon wenn ich tagsüber mit dem MTB merkwürdigen Waldschrat-ähnlichen Gestalten begegne. Aber wofür gibt es (Longrun)Wochenenden und die Aussicht auf den Frühling (hoffentlich bald!) 🙂

    1. ..musste ich gerade selbst erstmal googlen, aber scheint mir eine feine Sache zu sein. Hatte ich mir auch erst überlegt, mal was mit Navigation, aber mich dann doch entschieden dass ich das nicht brauche, weil ich mich mittlerweile in den Wäldern sehr gut auskenne. Für neue Strecken wäre das aber wieder interessant. Und das Ding scheint ja ansonsten auch alles zu können, außer vielleicht kochen? 😀

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