Welcome to the tapering

Damit hätte ich vielleicht schon etwas eher anfangen sollen, aber wenigstens fahre ich jetzt alles langsam bis zum HM am Sonntag runter – was ich zuvor nie gemacht hatte. Mir geht/ging es wohl einfach zu gut. Der letzte Longrun war am vergangenen Samstag und danach war ich fertiger als ich es hätte sein dürfen. Sonntag habe ich gar nichts gemacht außer Sixpack-App und Co. und gestern den letzten Tempolauf hinter mich gebracht. Der lief schon wieder richtig gut und auf den ersten 6km schwitzte ich sogar kaum und ich fühlte mich topfit, sodass ich in 46min durch war und noch Krafttraining anschließen konnte, was sonst nie so leicht zu machen war.

Ab heute wird es nur noch locker: Dauerlauf, höchstens 8k und wenn möglich, langsamer als 5:00. Morgen Ruhetag, Donnerstag kleine Intervalle, Freitag Easyrun, Samstag nichts oder 4km ganz locker laufen, einfach um mich selbst zu beruhigen und zu merken, dass ich überhaupt noch des Laufens mächtig bin 😀

Tja und am Sonntag um 9.30h fängt dann der Ernst des Läuferlebens an. Der Halbmarathon findet in Mörfelden statt, ist laut Ausschreibung eben und führt durch den Wald. Alles ideale Faktoren, vor allem wenn ich daran denke, dass ich jeden Longrun mit mehreren Anstiegen oder Hügeln gelaufen bin und trotzdem bei 1.45h auf 21k rauskam. Wenn ich bis dahin gut erholt bin, dann kann ich da eventuell mehr rausholen, aber ich möchte mal nichts beschreien, am Ende kommt noch alles anders als erhofft, dafür bin ich ja mittlerweile prädestiniert..

Leider prophezeit wetter.com Regen. Aber Regen ist mir immer noch lieber als -5 Grad und Glatteis. Bin noch am überlegen wie ich mich anziehe, bzw. ob ich deswegen mit Jacke laufen sollte. Mh. Nach spätestens 10km werde ich diese Entscheidung wahrscheinlich verfluchen. Auch wenn sie atmungsaktiv ist, so ein feucht-warmes Klima ist mir noch nie bekommen und nass werde ich entweder durch mich selbst oder halt von oben, oder auch beides. Dann ist das also auch egal x) Ich bin Meisterin im Schwitzen, da muss das was ich gerade mache noch nicht mal besonders belastend sein. Ist wohl Erbschlecht. Mein Vater klagt auch darüber. Meine Mutter hat wohl keine Poren: wenn wir beide damals Dressurunterricht hatten, war ich (selbst im dicksten Winter) klatschnass am Rücken und unter dem Reithelm. Sie dagegen nicht ein bisschen. Komische Sache. Und gemeine Sache.

Das ist mitunter ein Punkt, weshalb ich absolut kein Sommer-Mensch bin. Wenn ich schon daran denke wie ich im Büro saß ohne mich auch nur ansatzweise zu rühren, mich nicht anlehnen konnte und mir dennoch unter meinem Shirt die Brühe den Rücken runterlief kommt mir schon wieder das wahrhaftige Grauen..

Wie stehts mit euch – Sommer, Winter oder die Zwischenjahreszeiten? 🙂

— Jamie

4 Gedanken zu “Welcome to the tapering

  1. Hallo Jamie,

    zuerst mal wünsche ich Dir viel Erfolg und vor allen Dingen ganz viel Spaß am Sonntag!

    Ja, die Jahreszeiten…..so genau definieren kann man die doch nicht mehr wirklich, oder 😉 Die für mich perfekte Lauf-Wohlfühl-Aussentemperatur liegt zwischen 0° und 25°. Alles drunter bzw drüber geht auch, nur bedarf dies mehr Gewöhnung. Ab+ 30° und -10° ist bei mir eher Schluß mit Lustig, da geht nichts mehr mit Anstrengung, nur locker.

    1. Hallo neckarine, vielen Dank – langsam werde ich sogar schon etwas nervös.. 😀
      Mir geht es da ähnlich wie dir – unter 0 ist es schwierig sich passend anzuziehen ohne zu schwitzen oder frieren zu müssen. Und alles über 25 Grad ist leider einfach nur bäh 😐 (Obwohl ich ansonsten echt nichts gegen diese Sommerabend-Stimmung habe, denn die ist wirklich toll)

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