Tempolauf & Stoppomat mit Höhenmeter deluxe

Einen Tag nach meinem Saalburg-Lauf ging ich auf meine Hausrunde durch unser Feld direkt vor der Haustür. Leider musste ich im Regen starten und der Gegenwind war auch recht fies. Ich entschied mich erst während des Laufens daraus einen Tempolauf zu machen. Was natürlich auch wieder herausfordernd ist, da es bis 5-6k auf und auch mal ab geht, aber die letzten 4-5 eben stetig hoch. Ich versuchte so viel zu geben wie es ging, sodass ich bis zur Mitte eine Pace von 4:20 halten konnte, den Anstieg aber nur noch mit durchschnittlich 5:10 lief und somit mit 47min ins „Ziel“ kam. Da muss ich dringend dran arbeiten. Auf flacher Strecke sind die 45min schon drin, aber im Taunus leider noch nicht. Das kann teilweise echt zermürbend sein – man sieht nur eine riesiges freies Feld neben sich und es geht nur geradeaus und man hat das Gefühl man kommt kaum vom Fleck, gefangen in dieser Weite. Dazu dann leider immer noch der mal mehr oder weniger starke Schmerz im Hüftbeuger, der mich auch etwas ausbremst, da meine Schritte nur noch 1,11m lang sind (sagt Garmin).

Ich überlegte am Abend noch ins Fitnessstudio zu fahren, aber ließ es dann doch sein, weil sich nochmal Besuch von meiner Mutter ankündigte und ich mir noch etwas zum Abendessen einfallen lassen musste. Es ist dann anschließend doch noch zu Salat und „Pizza-Muffins“ gekommen – was eigentlich nichts anderes ist, als ein Teig aus Dinkelmehl, etwas Käse, Mais, Tomaten und Schinken. Macht aber in jedem Fall weniger Arbeit als eine richtige Pizza 😉

Am Samstag war dann wieder eine MTB-Tour durch den Taunus geplant, allerdings schon um 9.30h, denn an der Hohemark wurde ein Stoppomat eingeweiht und das wollten wir unter anderem mal testen. Dort war so ein Aufgebot, das hatte ich gar nicht erwartet: Profisportler, Radsportläden die Ausstellten, Fotografen, Kamerateams und richtig viele Leute. Der Stoppomat ist einfach erklärt: Karte ziehen, ausfüllen, die Rennrad-, MTB- oder Laufstrecke hinter sich bringen und auf dem Feldberg abstempeln und in den dafür vorgesehenen Briefkasten werfen. Die Ergebnisse werden dann eine Woche später veröffentlicht.

Wir fuhren etwa 15min früher los als alle anderen, konnten den Stoppomat aber deshalb noch nicht selbst testen. Dank Gpsies fuhren wir die ausgewiesene Strecke und waren dann gemütlich nach ca. 50min oben, sodass wir die ersten Rennrad- und MTB-Fahrer in Empfang nehmen konnten. Die Kamerateams standen auch schon bereit und so konnten wir das ganze live sehen. Gestern habe ich den Beitrag dazu im hr gesehen und man sieht uns sogar bei 2:00min blöd im Hintergrund herumstehen 😀 (ich bin mal wieder die mit der blauen Jacke). 32min gilt es auf der MTB-Strecke zu schlagen 😐

Hier der Link zum Beitrag.

Oben war es richtig kalt, es hatte nur noch 2 Grad, sodass ich meine Jacke wieder anziehen musste und sogar die dicken Handschuhe. Wir fuhren ein Stück herunter, den Herzberg hoch, wieder über die Saalburg, zum Hessenpark und teilweise richtig miese Trails quer durch die Hohemark. Die Holzfällarbeiten hielten leider immer noch an, sodass die meisten Wege total kaputt waren und ich teilweise einen Kilometer schieben musste. Wenn es mal regnet, dann wird aus diesen Panzerspuren ein Sumpfgebiet.. Am Hessenpark machten wir kurz Pause bei einer Bäckerei und inhalierten Käsekuchen, ehe wir noch einige Höhenmeter sammelten. Es wurde richtig hart, meine Beine taten mir lange schon sehr weh, aber ich wollte nicht jammern. Plötzlich stellen wir fest, dass wir schon 1200HM hinter uns hatten. Ich fiel fast vom Glauben ab, aber war nun noch mehr motiviert weiter durchzuhalten. Die Trails waren an diesem Tag leider nicht ganz so auf meiner Seite, sodass ich sie nicht alle so fahren konnte, wie ich das gerne getan hätte. Vor allem mag Mojo Schotter überhaupt nicht und rutscht schon hinten auf gerade Strecke sehr leicht weg. Mist.

Am Ende waren wir bei sage und schreibe 53km und 1475HM. Ich weiß nicht ob es ein Bikershigh gibt, aber das hatte ich in diesem Fall 😀

Zu Hause fiel mir dann leider die Farbe etwas aus dem Gesicht, das änderte leider auch nicht ein Glas Saft, Whey und Überreste des Abendessens. Ich fühlte mich immer mehr erschlagen und irgendwie leicht krank, was mich aber nicht davon abhielt noch einkaufen zu gehen – was muss das muss. Geschlafen hatte ich daraufhin auch schlechter, als ich mir das erhoffte. Zumindest meine Beine hatten sich über Nacht wieder erholt. Trotzdem nahm ich den Sonntag als Regnerations-Tag mit. Hätte ich gar keine Schmerzen mehr in der Hüfte, wäre ich vielleicht trotzdem laufen gegangen. So bin ich da aber noch etwas verhalten. Ich darf zwar wieder alles machen, aber das heißt ja nicht dass das auf Dauer so gut ist. Jeden Tag laufen ist für mich leider immer noch kontraproduktiv. Bin gespannt wie es heute Abend wird, da gehe ich mal wieder auf das Laufband. Vielleicht Tempolauf, vielleicht aber auch nur ein DL. Mein Urlaub ist nun auch schon wieder vorbei und ich fühle mich so als bräuchte ich eine Wiedereingliederung >.<

— Jamie

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