Stoppomat + Neuerungen

Gleich mal vorweg: ich habe endlich mal das getan was getan werden musste und den Blog im Funktionsdesign etwas angepasst. Dem ein oder anderen Fuchs wird es vielleicht schon aufgefallen sein – aufgrund der Bilderflut habe ich mich dazu entschieden den Headbereich nun gänzlich ohne Fotos auskommen zu lassen. Darüber hinaus hat es eine kleine Änderung der Reihenfolge im aufklappbaren Menü rechts oben gegeben und ich habe meinen Instagram-Account mit dem Blog verknüpft – so könnt ihr immer direkt sehen was es Neues gibt.

Auch den Menüpunkt „THE RUN“ ist nun so wie er sein soll: er enthält nun wirklich alle Wettkämpfe und die sogar chronologisch 😉 Wird Zeit dass es mehr werden und eigentlich wäre das auch schon längst passiert, wenn da nicht meine unzähligen Laufverletzungen wären.

Deshalb habe ich beschlossen nun (wirklich!) zu versuchen weniger zu laufen und aufgrund der Sommersaison mich eher aufs Bike zu schwingen und damit dann hoffentlich die Sache auszuheilen. Soweit der Wunschtraum.

Dieses Vorhaben steht meiner Meinung nach unter einem guten Stern, denn mittlerweile streife ich ja nicht mehr allein mit Mojo durch die Wälder, sondern habe oft Begleitung von Christian, zu dem sich nun seit gestern Gunnar hinzugesellt hat. Wir haben uns über Instagram kennen gelernt – was jetzt auch nicht so das übliche Verfahren ist, aber die Zufälle sind meistens die besten Begegnungen. Man muss nicht immer „hier“ schreien (bzgl. Bikerforen oder Sonstigem). Soweit ich mich erinnere ist da die liebe katitria schuld, weil sie ein Bild geliked hatte, dass mir unmissverständlich klar machte, dass ich nicht alleine durch den Taunus laufe oder bike. Also warum nicht mal zusammen fahren? Gefragt, gesagt, getan.

Gestern trafen wir uns um 17h zu dritt direkt am Stoppomat an der Hohemark und fuhren los (natürlich auf Zeit). Genau diese Strecke bin ich schon lange nicht mehr gefahren. Waren zwar nur 10km und etwas mehr als 600HM, aber wenn man nicht so genau weiß was kommt bzw. wie steil es wird, fährt man doch etwas kräfteschonender. Ganz so mies wie letzten Sonntag ging es mir zwar nicht, aber unanstrengend war es eben nach einem langen Arbeitstag und viel Hetze auch nicht. So wenig geredet haben wir noch nie – der Großteil war mit atmen beschäftigt 😀 Nach den ganz fiesen Anstiegen ertappte ich mich dabei mir zu wünschen nur ganz kurz stehen zu bleiben und etwas zu trinken. Aber wir wollten ja unter die 50min kommen und irgendwie würde ich das schon überleben. Glücklicherweise war der Waschlappen-Modus deaktiviert. Am Anfang war ich zwar hinter den beiden anderen und musste etwas mehr kämpfen um dran zu bleiben. Auf den letzten drei Kilometern konnte ich aber wieder mehr anziehen. Wahrscheinlich nicht allein deshalb, da ich wusste dass es nicht mehr weit war und ich ab da genau wusste wie die Strecke verlief. Alles Kopfsache.

Der letzte Berg war dann stellenweise nochmal leicht grenzwertig, aber gut – Kindergarten 😀 Nach 51-52min waren wir oben. Zielvorgabe nicht erreicht. Vielleicht, wenn wir am Anfang mehr Gas gegeben hätten. Das wird wiederholt und dann will ich Rekorde brechen sehen 😉

Oben dann auf fast direktem Weg wieder herunter – man merkte eben dass es definitiv „Afterwork-Biken“ war. Sehr sympathisch finde ich die Tatsache, dass auch unser neuer Zuwachs nicht wie ein Irrer auf Downhill aus ist. Das mit unserem Trio könnte gut was werden, weshalb wir voraussichtlich den kommenden Sonntag wieder zusammen starten.

Da ich seit 2010 im Alleingang Sport aller Art ausgeübt habe oder ausüben musste – hätte ich ehrlich gesagt langsam nicht mehr damit gerechnet, dass sich daran nochmal etwas ändern würde. Erst mein Umzug nach Oberursel hat so viel verändert. Da wäre das familiäre Fitnessstudio und all die Kontakte die daraus entstanden, bis hin zur privaten Ebene. Und hätte ich diesen Blog nicht gestartet oder wäre unterwegs nicht so kontaktfreudig würde ich wahrscheinlich heute noch auf meinen Hausstrecken verschimmeln.

Am Ende zeigte mir Garmin gute 30km an – wovon aber schon allein über 10km für meine persönliche An- und Abfahrt zur Hohemark draufgingen. Mir ist zudem aufgefallen, dass ich mit dem Bike so gut wie keine Intervalle oder Tempoeinheiten fahre, aber wie mir scheint rollt auch das seit den letzten 2 Wochen immer mehr an. Was beim Laufen nicht geht, wird eben beim Biken eingebaut, so einfach ist das. Denn gestern musste ich nach 7km Dauerlauf abbrechen. Immerhin in 34 Minuten. Dennoch frustrierend, denn ich hatte mich gerade sozusagen auf den Höhepunkt an dem alles fliegend leicht erscheint, eingelaufen. Der Schmerz ließ es nicht zu. Dafür mehr auf der Hantelbank gegeben und die Bauchübungen Qual I bis IV bis zur Ermüdung durchgezogen. Der Muskelkater ist grenzenlos. Nachts im Bett umdrehen oder die Stufen im Büro herunterlaufen grenzen an eine Meisterleistung.

Heute fädele ich einen Ruhetag ein und putze mal lieber die Wohnung, bevor ich noch auf den Gedanken komme laufen zu gehen. Morgen wäre biken angedacht – mal schauen wann und wie 🙂

— Jamie

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2 Gedanken zu “Stoppomat + Neuerungen

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