11. Oberurseler Bikemarathon 2015

Samstag wurde zum Ruhetag erklärt – was bei diesen Rekordtemperaturen nicht die schlechteste Idee war. Und ich hatte gut daran getan unter der letzten Woche früh morgens biken zu gehen. Abends gegen die Sonne zu fahren hätte mich zu sehr ausgelaugt. Ich hielt es ja schon zu Hause kaum mehr im Sitzen aus. Es war drückend heiß, die Luft zum Schneiden und es ging nicht der Hauch eines Lüftchens. Selbst bis spät in die Nacht hinein änderte sich nichts an dieser Situation. Das Coolpack wurde mein allerbester Freund und wir entflohen in klimatisierte Einkaufszentren, und in das Auto, um wenigstens den halben Samstag irgendwie herumzubringen.

Erdbeeren, Honigmelone und Salat. Dieser Tag stand nicht im Zeichen von Carboloading – kochen? No way. Also musste ein Müsli her. Nachts hatte ich die merkwürdigsten Träume und war gleichzeitig total komatös weggetreten. Als ich aufwachte war die Hitzewand noch immer da. Es hatte sich rein gar nichts an den Umständen getan. Mir schwante Fürchterliches. Lauwarm duschen, nur um sofort wieder mit dem Schwitzen anzufangen. Jede Bewegung schien eine zuviel zu sein. Der Sport-BH war eine Folter. Liebe Männer, ihr habt es in einigen Punkten doch sehr viel besser.

Ich dachte an die nicht weniger geplagten Starter des Ironman. Und daran, wie viele es wohl letzten Endes zum Bikemarathon schaffen würden. Viele sagten ich sei verrückt. 72km. Bei 38 Grad im Schatten. Dabei waren wir uns noch nicht mal sicher, ob es nicht doch die 90km werden würden. Aber das musste man ja keinem erzählen. Einfach still sein und loslegen.

Meine Energieriegel hatte ich über die Nacht im Gefrierschrank eingefroren. Die 2 Liter Wasser erst kurz vor Aufbruch eiskalt in die Trinkblase gefüllt. Der Rucksack saß auf mir wie ein Heizkissen. Es war gerade mal 7 Uhr und bereits unerträglich. Ich war noch nie für die Hitze gemacht gewesen. Den Helm schenkte ich mir zunächst und hängte ihn an den Lenker. Auf den 5,5km zur Klinik Hohemark verlor ich gefühlt die ersten zwei Liter Schweiß. Ich sah einige Rennradfahrer und auf dem letzten Kilometer bogen auch einige MTBler zum Klinikgelände ein.

Ich suchte meine üblichen Verdächtigen und konnte sie dann doch auf der Wiese sitzend, im Schatten, ausmachen. Voranmeldung abgegeben, ein bekanntes Gesicht aus dem Fitnessstudio hinter dem Tisch angetroffen und wurde direkt gefragt, ob ich denn eine besondere Startnummer wolle. Eigentlich nicht, also bekam ich die 13. Andere hätten diese vielleicht verweigert, aber ich fand die ganz gut.

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Dann saßen wir wieder beinahe regungslos auf der Wiese und wollten nur noch los. Von unten kroch schwüle Hitze an mir hinauf. Jemand am Mikrofon gab nochmal einen groben Überblick über die verschiedenen Strecken: 26km zum Spazierenfahren, 45km mit immerhin 1000HM als Mittelstrecke, die 72km mit 1750HM für alle die mal Alpencross fahren wollen und 90km und 2150HM für alle die die heute wirklich belastbar sind.

Dazu der Hinweis, dass alle Patienten der psychosomatischen Klinik ja auch nur Menschen sind. Von uns der leise Hinweis, dass man uns wahrscheinlich schon nach dem Event am Rande des Wahnsinns mit hab-mich-lieb-Jacken empfangen würde. Darüber hinaus hätte der Förster dem Event teilweise zugestimmt. Hatte er das eben wirklich gesagt..?

Um 10 nach 8 Uhr (leicht verspätet) dann der Startschuss. Wir fuhren im vorderen Pulk mit und nach drei Metern ging es auf einem sehr engen Pfad direkt am Maschendrahtzaun der Klinik entlang bis wir alle hintereinander stecken blieben und sich erst mal nichts mehr tat. Erste Vermutungen wurden geäußert: „Der Prosecco ging nicht auf.“ „Der falsche Weg wurde eingeschlagen.“ Dazu mein: „Sind wir schon da!?“

Es ging schleppend weiter. Bis wir plötzlich wieder genau da standen wo wir gestartet waren. Gunnar witzelte er müsse den Kilometer jetzt nur noch 70 mal fahren, dann hätte er es geschafft. Die gelben Pfeile auf dem Boden wiesen deutlich den Weg. So falsch konnten wir nicht sein. Also noch einmal probieren. Konnten hunderte Biker irren?

Also noch einmal. Und wieder falsch. Bis jemand bemerkte, dass das Tor an einer Gabelung nicht aufgeschlossen worden war. Vielleicht hatte sich der Förster doch wieder dagegen entschieden, gleich zu Anfang natürlich. Es sei auch schon jemand mit einem Schlüssel gesichtet worden aber wir könnten auch ein paar Meter drum herum fahren. Gesagt getan. Los!

Endlich auf dem richtigen Weg, mit den richtigen gelben Pfeilen. In der brütenden Hitze, auf einem staubigen Schotterweg, in den hoffentlich tiefsten und schattigsten Wald der sich so auftreiben ließ. Ich fing schon an hektisch an meinem Schlauch zu nuckeln, während mein Puls in die Höhe schoss und wir schon mal anfingen die meisten zu überholen. Gunnar mit Alex vorne weg, ich hinterher, gefolgt von Christian der auch schon pumpte. Ich fragte mich, ob das eine gute Idee war. Zu spät.

Meine Beine waren gut drauf, nur das Atmen fiel mir schwer. Klaustrophobie in meinem eigenen Körper. So oder so ähnlich. Wald. Im Wald würde alles besser. Besonders heute. Nicht. Geheuchelter Schatten, Staub, Hitze, Beklemmungen. Ich sah noch einen Kerl mit dem fettesten Fatbike was ich jemals gesehen hatte. Wenn es gleich anfing zu schneien wäre ich mir der Halluzinationen sicher.

Irgendwann drehte ich die Garmin am Lenker von mir weg. Ich wollte weder die Kilometerzahl, noch meinen Puls sehen. Ich wollte nur fahren und irgendwie irgendwann ankommen. Das Wetter machte mich schon fertig genug. Recht bald kamen wir an die erste Abzweigung, bei der es etwas ernster wurde und sich gleichzeitig auch quasi die Spreu vom Weizen trennte: 72 und 90km bitte links abbiegen, der Rest fuhr geradeaus weiter. Christian scherzte noch: nicht doch die 45km? Nein, nein. Wenn dann stünden wir doch vor der Entscheidung 90 ja oder nein 😀 Aber die mussten wir noch nicht treffen.

Die Entscheidung forderte gleich die ersten „Konsequenzen“ und läutete die ersten Trails ein. Alles in allem waren die nicht so schlimm wie ich das von Haus aus gewohnt war. Also entspannte ich wieder. Der Wald schluckte mich, die Hitze wurde ein klein wenig erträglicher und ich fand einen guten Rhythmus zwischen Trinken und Treten. Dann holte ich auch wieder die anderen beiden ein und zusammen ging es zunächst hoch und herunter durch den Taunus. Ich war beflügelt, hatte Power und richtig Spaß. Es fühlte sich wieder gut an und noch hätte ich nicht nein zur längsten Distanz gesagt.

Dann verloren wir Christian kurz und mussten mehrere Minuten warten. Ihm ging es wohl immer noch nicht viel besser. Kurz bevor wir uns auf die Suche machen wollten, tauchte er auf und es ging auf einen weiteren Trail ein Stück in der Ebene. Dann kam auch schon die erste Verpflegungsstation, die ich noch nicht unbedingt so sehr gebraucht hätte. Kurz anhalten, einen Becher Wasser: die Hälfte trinken, die andere Hälfte ins Genick. Gute Idee. Dass es nicht gezischt hatte war alles. Kurz bevor der Mückenschwarm an meinen transpirierenden Beinen gar nichts mehr übrig ließ, setzten wir uns in Bewegung.

Nach ca. 25 Kilometern kam schon die Entscheidung der Entscheidungen: links oder geradeaus. 90 oder 72. Gunnar war für 90, Christian wollte 72, Alex äußerte sich nicht wirklich und ich war der Einschätzung zu dem Zeitpunkt auch noch nicht mächtig. Also entschieden wir uns dafür, es nicht gleich beim ersten Event darauf ankommen zu lassen und fuhren die Markierung der 72km weiter. Auf dieser Strecke herrschte schon deutlich weniger Frequenz. Teilweise hatte man das Gefühl man sei privat unterwegs, wären da nicht die tausenden gelben Markierungen an Bäumen, Steinen und auf den Wegen gewesen. Teilweise wurden auch Stöcke in Pfeilform ausgelegt und einfach gelb angesprüht. Pfadfinderstimmung.

Noch bot der Wald etwas gemilderte Umstände und ich fühlte mich bereits wohler als in meiner Wohnung. Jedoch wusste ich, dass wir immer weiter auf Reichenbach zusteuerten und uns (nur so eine Vermutung) wahrscheinlich zeitweise immer mehr aus dem Wald entfernen würden. Und es kam so wie es kommen musste. Immer mehr Sonne, weniger Schatten. Dicke Luft. Irgendwann war der Wald dann weg und wir befanden uns auf offener verbrannter Wiese mit kurzem Anstieg. In der brutalsten Sonne meines Lebens. Nicht einmal Teneriffa konnte da noch mithalten. Die Hitze stieg durch das Gras (oder sollte ich sagen: Heu?) hoch und von oben knallte die Sonne auf mich und Mojo herab. Holterdipolter ging es über irgendwelche größeren und kleineren Unebenheiten wieder Richtung Wald. Teilweise dann auch sehr steil, sodass das Ganze eher eine Rutschpartie wurde. Irgendwo hörte ich ein einzelnes Schaf, ganz tief aus der Kehle heraus, blöken. Gesehen habe ich es jedoch nicht.

Im Waldstück traf ich dann wieder auf die anderen und gemeinsam ging es weiter – zum nächsten Anstieg. Der Wald lichtete sich und wir befanden uns wieder auf glühendem Schotter. Es wurde steil und steiler. Ich war nur noch 3 Mal schalten vor dem letzten Gang entfernt. Ich konnte weder absehen wann diese Tortour enden, noch ob ich es ohne Kreislaufkollaps schaffen würde. Gunnar und Alex wieder vorne weg, Christian irgendwo dichter hinter mir. Kein Baum mehr der Schatten gespendet hätte. Meine Haut glänzte, mir rann der Schweiß über das Gesicht und brannte salzig in den Augen. Jetzt noch zu trinken war ein Ding der Unmöglichkeit. Irgendwie musste das jetzt überwunden werden. Langsamer treten, gleichmäßiger, leichter. Mir wurde schwummrig. Ich sah eine Kurve. Dahinter würde es moderater werden, bis dahin schaffst du es doch noch. Kurve erreicht. Und es wurde noch einen Tick steiler. Durchhalten. Mach weiter. Jetzt!

Tja und irgendwie, irgendwann sah ich das Ende dieses Alptraums entgegen. Oben standen Leute. Es gab einen Baum! Und es sah aus als wäre es wieder flach. Noch einmal kurz ein knackiger Anstieg und ich stieg leicht zitternd von den Pedalen. Ich eierte unter den Baum und versuchte mit den anderen zu rätseln was da vor uns auf dem Asphalt mit der gelben Sprühfarbe geschrieben stand, aber keiner konnte mehr lesen. Die Experten die sich das Hirn rausgeradelt hatten. Nur drei Wörter. Minuten später klarten plötzlich die Begrifflichkeiten auf: Härteste ist geschafft! Mit Grinsesmilie dahinter. Und ich hätte es gerne geglaubt. Ganz wirklich.

Direkt danach kam wieder ein Anstieg durch ein paar Straßen wieder zum Wald hin. Hier traf ich auf eine von zwei Frauen die ich auf unserer Distanz ausmachen konnte. Wir unterhielten uns kurz und dann war ich auch schon an ihr vorbei. In der vermeintlichen Kühle des Waldes fährt es sich einfach effizienter. Recht bald passierten wir zu unserer Linken einen Bach in dem schon verzweifelte Biker standen und ihre Trikots auswuschen. Ein paar Meter weiter das erste Quad der Bergwacht, ein Krankenwagen und ein Biker der sich auf seine Knie stützend, mitten im Wald stand. Das nahm ich zum Anlass mich wieder mit meinem Trinkrucksack zu verbinden.

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Dann kam die zweite Station in Sicht. Mit ihr ein Feuerwehrauto, welches einen Brand suchte, aber nicht fand. Vor uns das Paradies auf Tischen: zwei riesige Kanister mit Wasser und Tee, Prinzenrolle, Tuc-Kekse, Salz, Bananen und freundliche Helfer,  inklusive etwas Schatten. Wasser. Vier Mal im Becher und den fünften über den Kopf. Helm wieder auf. Bilder gemacht. Den bereits garen Energieriegel gegessen. Erst 33km lagen hinter uns. Und wir lachten immer noch. Christian verschwand im Wald und wir machten uns etwas „Sorgen“, witzelten, er solle mal lieber die Rückseite seiner Startnummer mit Notfallkontakten ausfüllen oder wir würden das auch übernehmen, falls er sich dazu nicht mehr in der Lage fühlte 😀 Er stapfte gefühlte zwei Kilometer wieder aus dem Wald heraus und beinahe hätten wir ihn mit einem Tourist verwechselt. Vielleicht war alles auch eigentlich unlustiger als es uns im Bikershigh erschien, aber sei’s drum – wir haben gelacht.

Ich überlegte noch meine Trinkblase wieder aufzufüllen, dachte aber das sei noch nicht nötig, bei der nächsten Station dann wieder. Also fuhren wir weiter und ließen viele hinter uns die nicht sofort wieder starteten. Bald im Wald verlor ich Alex und Gunnar wieder etwas aus den Augen und hielt mit Christian die Stange. Einige Trails wurden liebevoll mit Warnschildern (Achtung in 50m oder Achtung Steilhang!) gekennzeichnet, sodass ich bestimmt zwei Mal abgestiegen bin und wir uns immer wieder aus den Augen verloren.

Die restlichen Anstiege verschwammen dann irgendwann zu einem einzigen, sodass ich rückblickend gar nicht mehr so genau sagen konnte wie wir zum Sandplacken kamen. Ich merkte nur, dass mein Rucksack gefährlich leicht geworden war. Zumindest hielt sich die gefühlte Temperatur in Grenzen. Irgendwie hatte ich weitere 20km hinter mich gebracht und wir fuhren über einen mini-Trail direkt an den letzten 2,3km zum Feldberg vorbei, Richtung Verpflegung. Mitten im Gestrüpp lag ein Fotograf vor dem Mojo fast gescheut hätte. Naja, vielleicht habe ich mich auch einfach nur erschreckt 😀 Ich dachte eigentlich wirklich, dass wir den auf so einer Tour auch noch abfrühstücken würden, aber Höhenmeter sammeln geht halt auch anders. Das wäre wenigstens kurz und schmerzlos gewesen.

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Sandplacken. Endlich. Im Wald hinter der Kurve dann die Station. Erneut ein vertrautes Gesicht vom Morgen und ich füllte meine Trinkblase am Kanister wieder auf. Es hatte genau gereicht, auf den letzten Tropfen. Endlich wieder verhältnismäßig kühles Wasser. Verblieb es jedoch zu lange im Schlauch, wurde es nicht etwa vom Fahrtwind gekühlt, sondern von der Umgebungstemperatur gekocht, sodass die ersten zwei Schlucke immer äußerst warm waren. Sonst hatte ich das Phänomen immer andersherum.

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Es wehte ein angenehmes Lüftchen. Auf einem Auto klebte eine Karte mit den Höhenprofilen. Christian wollte unbedingt wissen, was uns auf den letzten 18km noch erwartete. 400 Höhenmeter und drei Berge. Chacka. Also fuhren wir wieder weiter. Und jedes Mal brannten mir die Waden und ich fühlte mich wie ausgelutscht. Den Herzberg noch. Der ging noch. Es würde alles gut gehen. Können wir das schaffen? Ja wir schaffen es!

Leider war das was nach dem Herzberg kam eine Affenhitze. Und bestand nur noch aus Anstiegen. Verdammt. Mein Körper fing langsam an seine Spannung zu verlieren, meine Hände griffen nicht mehr richtig. Christian hatte es irgendwie geschafft wieder aufzudrehen. Vielleicht weil die Hohemark schon so nah war? Bei mir war nicht mehr so viel zu mobilisieren. Bei Alex war auch schon etwas länger die Luft raus, sodass wir gleichzogen. Gunnar und Christian in Eintracht verschwunden. Dann kam auch noch die Elisabethenschneise (wie ich später erzählt bekam), denn ich blickte mittlerweile so gar nichts mehr. Es ging nur noch ums Überleben. Ich sah den ein oder anderen im Gebüsch stehen. Einer stand mit knallrotem Kopf am Wegesrand, mit überquellenden Glotzaugen und zog wie verrückt an seinem Trinkschlauch. Ich überlegte nicht nur einmal, ob ich nicht auch anhalten sollte, nur ganz kurz. Aber das würde nichts ändern. Also ließ ich es bleiben.

Meine Beine wurden weich, weicher. Mein Kopf vernebelte. Trinken. Atmen. Treten. Trails. Keine Kraft mehr für einen anständigen Wiegetritt, eigentlich auch keine Kraft das Bike zu halten. Es war eine Grenzfahrt. Unten tauchte Alex auf, mit einem Krampf im vorderen und hinteren Oberschenkel. Dann fuhren wir gemeinsam weiter. Mehr schweigend. Die letzten Anstiege. Alex blieb bei der zweiten Frau stehen die gerade ihren Schlauch wechseln musste. Ich fuhr weiter. Ich glaube er war froh um eine Pause, auch wenn die Frau gar keine Hilfe wollte x) Und dann – ja dann ging es irgendwann mehr und mehr bergab. Und dann blieb es dabei. Die kreiselnde Brücke kam in Sicht, die Hohemark erschien vor mir wie eine Oase. Der letzte Anstieg zur Klinik. Verdammte 77,x Kilometer mit meiner Anfahrt. Ich stand auf dem Klinikgelände, fast genauso orientierungslos wie nach einem Halbmarathon. Es brauchte bis ich Christian und Gunnar im Gras liegen sah. Ich glaube mir wurde auch gewunken. Ich ließ mich ins Gras sinken, fest davon überzeugt nie wieder aufzustehen.

Wir warteten auf Alexander. Ziemlich lange. Aber irgendwann war auch er wieder da. Ca 4:40h für die reine Strecke, wenn ich meine Anfahrt grob Abziehe. Mit allem drum und dran waren es 83km, und 1836HM.

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Apfelschorle im Tausch gegen die Startnummer. Durst. Schon wieder. der Trinkrucksack erneut leer. Gruppenfoto: alle lächelten. Zum Glück doch nicht die 90km gefahren, aber bestimmt das nächste Mal 😉

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Die Abfahrt nach Oberursel gestaltete sich als eine Sahara. 40km/h und Fahrtwind. Heißer Föhn. Verdammt heißer Föhn. Brutzel brutzel. Zu Hause angekommen, säuberte ich sogar noch Mojo und spritzte mich selbst auch halb mit ab. Meine Handschuhe waren voller Salz und klebten an mir wie eine zweite Haut. Meine Beine waren schwarz vor Staub und Dreck. Und dann die Dusche: genial. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Heute geht es mir wieder echt gut, vor allem weil alles so schön abgekühlt hat 🙂

— Jamie

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